Mit Ichkraft raus aus der Opferrolle

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Leben ist Veränderung. Die äußeren Umstände verändern sich ständig. Hindernisse tauchen auf und stellen sich einem in den Weg. Manche Änderungen führen wir selbst herbei, andere passieren ganz einfach, und wir müssen loslassen und die Gegebenheiten akzeptieren. Menschen kommen in unser Leben uns verlassen uns wieder, andere begleiten uns ein längeres Stück des Weges, wieder andere bleiben für immer. Eines ist aber wirklich sicher: Man hat immer sich selbst. Die wichtigste Beziehung, die du hast, ist die Beziehung zu dir. Ist diese Beziehung stark und liebevoll, werden alle anderen Beziehungen ebenfalls funktionieren.

Ich Kraft bedeutet, sich selbst die beste Freundin oder der beste Freund zu sein um eine gute Verbindung zu sich zu haben, unabhängig davon, was im Außen passiert. Die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und aus jeder Situation das Beste zu machen, anstatt in die Opferrolle zu schlüpfen. Daran zu glauben, dass das in diesem Moment Schreckliche sich als das Beste für dich herausstellen kann. Ich Kraft ist innere Stärke und Lebensfreude: die Basis für Freiheit, Erfolg und Liebe.

Wie bei allen anderen Menschen ist auch mein Leben ein permanentes Auf und Ab. An dem einen Tag ist alles großartig, am nächsten glaube ich, die Welt geht unter. Zum Glück habe ich schon als Kinde damit begonnen, über meine Beziehung zu mir nachzudenken und sie immer wieder neu zu festigen. Auch wusste ich bereits recht früh über mich Bescheid und hatte ein konkretes Bild davon, wie ich als erwachsene Frau sein wollte: eigenständig, unabhängig, selbstbestimmt. Trotzdem habe ich mich zeitweise ganz schön weit weg von dieser Vorstellung und von mir selbst entfernt. So, als hätte ich Urlaub von mir genommen. In diesen Phasen war ich unsicher, unruhig, oft krank und bedürftig. Vielleicht kennst du das auch: Immer dann, wenn man den Kontakt zu sich verliert und sich selbst nicht mehr als zuverlässige Freundin oder treuer Freund zur Verfügung steht, beginnt man, im Außen nach etwas oder jemandem zu suchen, um diesen Mangel aufzufüllen. Was natürlich nicht funktioniert. Kein Mensch kann einem geben, was man sich selbst nicht gibt!

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Daniela Zeller. Autorin des Buchs “Ich Kraft”